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68. Hilfskonvoi nach Shitkowitschi erstmals ohne deutsche Konvoimannschaft verteilt

Der inzwischen 68. Hilfskonvoi unseres Hilfsvereins konnte in diesem Jahr coronabedingt nicht von den Helfern unseres Vereins verteilt werden. Glücklicherweise konnte die Hilfssendung kurz vor der vorübergehenden Grenzschließung in Polen und Belarus noch nach Shitkowitschi gelangen, wo sie von den Vertrauensleuten, meist Lehrerinnen, Lehrer und Ärzten, die seit vielen Jahren als Betreuungspersonen mit den Tschernobylkindern zu uns in die Rhön kamen, in die Lagerhalle entladen und nach Erteilung aller Genehmigungen, an die Emfänger der Hilfen verteilt werden. Viele Dankschreiben und Anrufe bestätigen, dass die Verteilung gut geklappt hat. Das weitergehende Hilfsprogramm, wie Unterstützung krebskranker Kinder, Kauf von dringend notwendiger med. Geräte muss allerdings warten, bis die deutschen Helfer wieder nach Shitkowitschi fahren können. Noch besteht die Hoffnung, dass das, wie geplant im November möglich wird, wenn der geplante 69. Hilfskonvoi gefahren wird. Dann werden auch an die Familien von etwa 50 Kindern, welche in dieem Jahr nicht nach Wollbach konnten, je ein Lebensmittelpaket, gestiftet von einem Bad Neustädter Sponsor geliefert. 

Coronabedingt keine Tschernobyl-Kindererholung 2020

Wegen der Corona Pandemie kann unser Verein in diesem Jahr die geplante Tschernobylkindererholung vom 18.07. bis 10.08. 2020 nicht durchführen. Erstens dürfen keine Kinder bis auf weiteres ausreisen und zweitens würde unser Verein als Vorsichtsmaßnahme kein Tschernobylkind den deutschen Gasteltern zuteilen. Unser Frühjahrs- Hilfskonvoi, der gerade noch 2 Tage vor der coronabedingten Grenzschließung von Polen und Belarus nach Shitkowitschi kam, ist inzwischen von unseren Vertrauenspersonen an die Bedürftigen verteilt worden. Trotz zuückgegangenem Spendeneingang konnte unser Verein die Kosten des Transports, der Lebensmittel und der übrigen, nicht geringen Zoll- und Bearbeitungsgebühren in Weißrussland aufbringen. Da wir auch im Herbst einen weiteren Hilfskonvoi in die hochverstrahlte, arme und kranke Gegend planen, werden dazu auch dringend wieder Spenden benötigt.  Auch die Hilfen in den Kindersanatorien und Krankenhäusern wollen wir fortsetzen. Dass die Coronakrise die Lebensbedingungen in dem noch verstärkt hat, erfahren wir auch aus Berichten unserer Vertrauenspersonen vor Ort. Da wollen wir weiter helfen.

Benefiztheaterabend 2020 entfällt

Wegen Erkrankung einiger Darsteller bei der Theatergruppe Fladungen muss leider die schon zur Tradition gewordene Benefiz Theatervorstellung für die Hilfsaktivitäten des Wollbacher Vereins in diesem Jahr entfallen. Wer trotzdem die Hilfstätigkeiten des Vereins unterstützen will, kann das gerne mit einer Spende tun.

Spendenkonten: VR Bank Rhön Grabfeld e.G. IBAN: DE17790691650000333972

                   und  Sparkasse Bad Neustadt/Saale IBAN: DE38793530900000478800.

Da alle Helfer ehrenamtlich und unentgeltlich arbeiten, kommen die Spenden zu 100% der Tschernobylhilfe zu Gute. 

Alle guten Wünsche zum neuen Jahr

Die Vorstandschaft unseres Hilfsvereins bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitgliedern unseres Vereins, Helfern, Gasteltern, Sponsoren und Unterstützern und wünscht allen ein gesegnetes, gesundes und unfallfreies Jahr 2020! 

Für die Armen, Kranken und Bedürftigen im immer noch hoch verstrahlten Kreis Shitkowitschi / Weißrussland war die Hilfe unseres Vereins wieder ein Segen. Wir konnten  50 armen Tschernobylkindern dank guter Gasteltern eine 3 wöchige Genesungs- und Erholungszeit ermöglichen und bei 2 Hilfskonvois ca. 2000 Pakete mit Lebensmitteln, Inkontinenz.und Pflegemitteln, Kleidern, Dingen des täglichen Gebrauchs, Fahrräder, Kinderwagen und neue medizinische Geräte im Wert von 17300 Euro in die spartanisch ausgestatteten Kliniken bringen.

Herbstkonvoi 2019 erfolgreich beendet

Die Konvoimannschaft des Wollbacher Hilfsvereins ist am 12.11. 19 aus der immer noch hoch verstrahlten, weißrussischen Tschernobylgegend zurück gekommen, vollgepackt mit neuen Eindrücken. Man konnte der Kreisklinik in Shitkowitschi wieder wertvolle medizinische Geräte spenden. Immer mehr kranke Kinder müssen in den unterversorgten Kliniken behandelt werden, wo es nach wie vor an Geräten und Material fehlt. Die Ärzte erklärten uns, dass unsere Gerätespenden die wichtigste Hilfe für die vielen Kranken sind. Auffallend war auch, dass es immer mehr Kleinkinder mit Blutkrebs gibt, neben den, durch die Immunschwäche hervorgerufenen allgemeinen Krankheiten. Auch 450 Lebensmittelpakete und ebenso viele Pakete mit Kleidern und Dingen des täglichen Bedarfs, 60 Fahrräder, 10 Kinderwagen, Inkontinenz und Verbandsachen konnten die Konvoimitglieder an die arme Bevölkerung verteilen. Alle Kinder, welche im Sommer in der Rhön zur Erholung bei deutschen Gasteltern waren, erhielten ihre Pakete, welche sie in Deutschland packen durften. Fazit: Wieder eine großartige Hilfe für die durch Verstrahlung, Krankheit und Armut mehrfach gestraften Menschen Weißrusslands.